Staub mit trockenem Tuch, dann nebelfeucht mit Kernseifenwasser, sofort trocken nachwischen. Auf Probestelle minimal Öl einmassieren, Überschuss abnehmen, aushärten lassen, mit Baumwolle aufpolieren. Kleine Kratzer mildert eine halbierte Walnuss, Wasserflecken behandelst du mit Bügeleisen über Tuch. Bei Furnier: nie durchnässen, Kanten respektieren. Trag immer Handschuhe, lüfte gut, und halte ölgetränkte Lappen sicher verschlossen, um Selbstentzündung zu vermeiden. Dokumentiere Glanzgrad und Haptik im Abstand einiger Tage.
Beginne mit Messingbürste oder feiner Stahlwolle, immer in Faserrichtung. Essig oder Zitronensäure nur punktuell und kurz, anschließend gründlich neutralisieren und trocknen. Ein hauchdünner Ölfilm schützt vor neuer Feuchtigkeit. Achte auf Materialart: Messing, Stahl, Aluminium reagieren unterschiedlich. Bei Beschlägen fotografiere Reihenfolgen, damit der Zusammenbau gelingt. Kleine Schrauben in beschrifteten Gläsern sammeln. Mit Geduld entsteht ein sauberes, funktionsfähiges Ergebnis, das die Patina ehrt statt sie zu löschen.
Erst gründlich absaugen mit Polsterdüse, dann Natron fein aufstreuen, einige Stunden wirken lassen und erneut absaugen. Flecken mit Kernseifenlösung lokal behandeln, stets von außen nach innen arbeiten. Dampf hilft, aber teste Farben und Nähte. Kissenfüllungen lüften, falls möglich in der Sonne, aber UV-Belastung begrenzen. Bezüge nur waschen, wenn Etikett oder Probestelle grünes Licht geben. So bleibt die Substanz erhalten, Gerüche verschwinden, und die Vorher-nachher-Fotos belegen frische Ausstrahlung.
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